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Pyrenäen

Motorradausflüge 

Pyrenäen Ausflug 1995 TEST1


Bereits beim zweiten TMC-Ausflug (Schweiz, Frankreich, Italien) im August 1994 tauchen erste Gerüchte über eine eventuelle Heimsuchung der Pyrenäen auf. Nachdem das Thema angeschnitten war, wurde manches TMC-ler Gehirn davon infiziert. Die Infektion dauerte mehrere Wochen, flachte dann aber schnell ab. Nur vier Mitglieder denken manchmal laut darüber nach.


Am 17. Dezember 1994 findet aber in einem Gourmettempel in Mayrhofen das traditionelle „Groiggn-Essen“ statt. Dabei werden Urlaubspläne für die nächste Motorradsaison gewälzt. Die meisten zieht es nach Norden, den Präsidenten gar nach Osten. Eine oder zwei zaghafte Stimmen murmeln nur mehr ganz leise von einer Reise in den Süden, gehen aber in der Nord- und Osteuphorie unter. Manchem ist es egal, wohin die Reise geht, hauptsache sie findet überhaupt statt. Einer meint überhaupt, man solle in der näheren Umgebung bleiben und überhaupt will er keine so langen Etappen und öfters eine Rauchen. Es ist aber dann doch einstimmig so, dass im August ein Ausflug stattfinden sollte. 

Zwei Tage später findet ein denkwürdiges Treffen in Ramsau zwischen dem Schriftführer (ErSelm) und dem Kassier (G.O.) statt. Beide beschließen zweistimmig, einen Ausflug in die Pyrenäen vorzubereiten. Die restlichen Mitglieder werden nach und nach vorsichtig von diesem Beschluss in Kenntnis gesetzt.


Vom „Großen Organisator“ in der Folge G.O. genannt, wird ein durch und durch gefinkelter Reisevorschlag eingebracht.  Dieser sieht eine Reisedauer von 9. Tagen und eine Kilometerleistung von voraussichtlich 4.000 km vor.


Die Gattin von „Erselm“ (Schriftführer) goutiert den Plan des G.O, findet aber eine kürzere Route, sodass sich die Bringschuld auf etwa 3.800 km belaufen wird.